Fachpraxis für Osteopathie & Alternativmedizin

CMD Therapie in Regensburg

Da die Ursache oft in Schädel (Cranium) und Unterkiefer (Mandibula) liegt, nennt man Kiefergelenksbeschwerden auch „Craniomandibuläre Dysfunktion“ (CMD).

Die Kaumuskulatur und das Kiefergelenk sind Teil des craniomandibulären (= Schädel und Kiefergelenk) und muskuloskelettalen (= Muskeln und Skelett) Systems. Das bedeutet: Körper und Kauapparat hängen unmittelbar miteinander zusammen! Treffen Ober- und Unterkiefer nicht richtig aufeinander, kann dies unterschiedliche Symptome auslösen.

Der Körper kann Störungen im Kausystem relativ lange ausgleichen. Wird jedoch eine bestimmte Schwelle erreicht, kann eine kleine zusätzliche Störung reichen, dass plötzlich erhebliche Probleme auftreten.

 

Ursachen für CMD

Viele Faktoren können eine CMD auslösen, wie z.B. Pressen und Knirschen, Verlust von Zähnen mit einhergehendem Verlust der Stützzone, Bissfehlstellungen, Abnutzung von Füllungen und Restaurationen, aber auch eine genetische Prädisposition oder eine Phase erhöhter Belastung des Kausystems während einer umfangreichen Zahnsanierung oder einer kieferorthopädischen Behandlung. Ebenso kann auch schon eine neue Füllung, die nur Bruchteile eines Millimeters zu hoch ist die Schmerzenkette auslösen. Daneben sind Stress und psychische Belastungssituationen fördernde Faktoren für Kiefergelenksprobleme.

Wie entsteht CMD / eine Kiefergelenkstörung

Der Mensch baut im Schlaf Anspannungen des Tages ab. Dies ist physiologisch und ganz normal.

Knirschen oder Pressen Patienten über einen langen Zeitraum mit den Zähnen, werden diese dadurch auf der Oberfläche einseitig abgeschliffen. Dadurch kann sich der Biss so verändern, dass Probleme im Kiefergelenk entstehen. Bei manchen Patienten findet dieses Knirschen und Pressen sogar in sehr starker Form und über längere Zeiträume statt.

Besonders die Kiefermuskulatur wird dabei massiv überlastet und beginnt zu verkrampfen und zu schmerzen. Daraus entstehen oft Nacken- /Schulterverspannungen, Kopfschmerzen, Augendruck, Ohrenschmerzen und Schwindel. Stechende Schmerzen beim Zubeißen, manchmal sogar beim Sprechen sind möglich. Auch das Kiefergelenk kann dadurch bei bestimmten Bewegungen zu knacken beginnen.

CMD Therapie – Behandlung in meiner Praxis für Osteopathie

Mithilfe der Osteopathie löse ich zunächst vom „Scheitel bis zu Sohle“ sämtliche körperliche Blockaden und Funktionsstörungen, so dass sich Ober- und Unterkiefer wieder in einer optimalen Position zueinander befinden.

Speziell hierzu gehören neben der Behandlung der Kiefergelenke und der gesamten Kaumuskulatur, auch die Lösung aller Spannungen in den Schädelknochen. Dies geschieht durch tiefgreifende Techniken der craniosacralen Osteopathie.
Ebenso stehen die gesamte Wirbelsäule, insbesondere die HWS und der Atlaswirbel im zentralen Fokus meiner osteopathischen Behandlung.

Zusätzlich erfasse ich Ihre aktuelle persönliche Situation. Ich möchte erfahren was Ihre aktuelle Stressreaktion getriggert hat, die zu dem Kiefergelenks Problem führte. Dadurch bin ich in der Lage, die für Sie optimal unterstützenden Komplementärmedizinischen Medikamente und Funktionsmittel zu bestimmen.

Mit lösungsorientierten Gesprächen und Therapiemethoden erkennen Sie die geistigen Hintergründe Ihrer aktuellen Herausforderung. Ihre Energie kann wieder fließen, die Regulationssysteme synchronisieren sich neu. Ihre Stressreaktionskette flaut ab, der Körper entspannt.

CMD Behandlung in Zusammenarbeit mit Zahnärzten

Begleitend sollte die CMD-Behandlung durch den Zahnarzt erfolgen. Dieser fertigt eine individuelle Aufbissschiene an. Durch regelmäßiges Tragen kann sie den Fehlbiss langfristig korrigieren.

Die osteopathische Korrektur der Bisslage bildet somit die Grundvoraussetzung für eine richtig eingestellte Aufbissschiene und damit für eine erfolgreiche Behandlung der Craniomandibulären Dysfunktion.

CMD Symptome

• Gesichts- und Kieferschmerzen
• Kopfschmerzen
• muskuläre Verspannungen
• Migräne
• Schwindel
• Ohrgeräusche (Tinnitus)
• Konzentrationsschwierigkeiten
• Rückenschmerzen
• Reizungen des Ischiasnerv mit ausstrahlenden Beinschmerzen (Lumboischialgie)
• Becken- und Fußprobleme
• unklare Bauchschmerzen

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