Fachpraxis für Osteopathie & Alternativmedizin in Regensburg

Neuraltherapie Regensburg

Die Neuraltherapie ist eine Regulations – und Umstimmungstherapie, die körperliche Dysbalancen und Beschwerden aufgrund neuronale Reizzustände korrigiert und Fehlfunktionen des Organismus oft binnen weniger Sekunden beheben kann (Sekunden Phänomen).

Schmerzen in Muskeln und Faszien, Triggerpoints, funktionelle organische Beschwerden und chronische Entzündungen werden nachhaltig gebessert und verschwinden häufig schlagartig. Mit der Injektion von Lokalanästhetika werden pathologische Reizübertragungen zeitweise oder sogar auf Dauer unterbrochen. Dadurch können sich überlastete neuronale Regelkreise wieder regulieren und die Schmerzempfindung verschwindet.

Quelle: Ralph Kress

Die Anwendung von Neuraltherapie in der Praxis

Die am häufigsten verwendeten Anästhetika für die lokale Behandlung sind Procain und Lidocain. Ich verwende in meiner Praxis Procain in 2-prozentiger Konzentration. Das Medikament wir per Injektion Intracutan (in die Haut) gespritzt. Da die pharmakologische Wirkung sehr schnell greift, tritt binnen kürzester Zeit die gewünschte Besserung ein. Der Zyklus von Schmerz – Verspannung – Minderdurchblutung – Schmerz wird erfolgreich durchbrochen. Deswegen sehe ich die Neuraltherapie als optimale Ergänzung zur Osteopathie, Faszien Therapie und Craniosacral Therapie
Quelle: Helge Scherg

 

Störfeldtherapie

Diese Art der Neuraltherapie basiert auf der Theorie, dass im menschlichen Körper Störfelder als chronische Entzündungsherde entstehen können. Darüber hinaus können auch Verletzungen aus der Vergangenheit und daraus resultierende Narben zu Irritationen führen. Diese senden dauerhaft Reize an entfernte Körperstellen und können dort Erkrankungen und Schmerzen verursachen. Diese Störfelder werden vom Neuraltherapeuten mithilfe eines Anästhetikums ausgeschaltet, was zu einer Verbesserung der Beschwerden führen soll.

 

Segmenttherapie

Grundlage der Neuraltherapie ist die Theorie, dass die inneren menschlichen Organe auf einigen Segmenten der Haut, den sog. Dermatomen, repräsentiert werden und über Nerven verbunden sind. Kommt es z.B. zu Beschwerden der Gallenblase, können sich diese durch Schmerzerfahrungen im rechten Schulterbereich bemerkbar machen. Der Therapeut behandelt diese Stelle mit einem Anästhetikum, welches in die Haut gespritzt wird und über die Nerven das entsprechende Organ erreichen soll. Bei diesem Vorgang bilden sich oft kleine Erhebungen, welche als Quaddeln bezeichnet werden. Die Therapie wird daher auch Quaddeltherapie genannt. Die Injektion kann hierbei in die Unterhaut oder tiefere Regionen, im Bereich der Bänder, Knochen, Sehnen oder an Muskeln erfolgen.

 

Anwendungsgebiete der Neuraltherapie

Die Neuraltherapie findet insbesondere Anwendung bei den folgenden Symptomen und Krankheitsmustern:

  • Narbenschmerzen
  • schmerzhafte Leiden des Bewegungssystems
  • Verspannungen und Verhärtungen der Muskeln und deren Faszien
  • akute oder plötzliche und chronische Schmerzen durch Fehlbelastungen
  • Unfälle und Fehlhaltungen des Bewegungsapparates
  • Ischias
  • Stauungen des Lymphabflusses
  • Abnutzungserscheinungen an Gelenken, rheumatische Erkrankungen
  • Kopf– und Nervenschmerzen
  • Migräne und Trigeminusneuralgie
  • Schwindel
  • innitus oder Ohrgeräusche
  • Asthma
  • chronische beziehungsweise anhaltende Erschöpfung
  • Erkrankungen im Bauch– und Brustraum

Die Neuraltherapie fördert und stärkt die Durchblutung, sowie die Aktivierung der Zellen und körpereigenen Regeneration. Darüber hinaus kann der Abfluss von Lymphflüssigkeit gefördert werden.
Quelle: Mehr zur Therapie 

Neuraltherapie Kosten
Ob Krankenkassen die Behandlungskosten übernehmen, ist abhängig von Kasse und individuellem Tarif. Wobei Segmenttherapien tendenziell eher abgerechnet werden können, als Störfeldtherapien – diese sind i.d.R. Privatleistungen.
Mehr dazu finden Sie in einem Beitrag der Apothekenrundschau zu Neuraltherapie.
Neuraltherapie Risiken
Nebenwirkungen treten bei einer korrekten Durchführung relativ selten auf. An der Injektionsstelle kann es zu Blutergüssen und Infektionen kommen. Eine Entzündung äußert sich durch Rötung, Schwellung und eventuell Schmerzen.
Erstverschlimmerung bei Neuraltherapie
Bei Anwendung der Neuraltherapie kann es nach der Behandlung zu einer sog. Erstverschlimmerung, also einer Verstärkung der auftretenden Symptome kommen.
Diese kann 1-2 Tage anhalten.

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